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"Die Gamburg und das Städtchen Gamburg", F. Mayer, um 1830, Lithographie von E. Emminger aus dem Buch "Ein Gang durchs Taubertal", CopyrightKunstschätzeverlag, Gerchsheim. Das Original ist im Tauberfränkischen Museum im Schloß in Tauberbischofsheim zu sehen.
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Die Geschichte des Dorfes Gamburg und der Burg Gamburg
Ausgrabungen haben gezeigt, daß schon lange vor dem Bau der Burg eine Ansiedlung jenseits der Tauber im Bereich der Flurbezeichnung "Alte Kirchen" bestanden hat. Im Schutz der Burg ist dann an der heutigen Stelle der Ort neu erstanden. Gamburg war seit dem Mittelalter ein Teil des Herrschaftsgebietes der Mainzer Erzbischöfe. Wichtig war die alte Furt, die den Übergang über die Tauber ermöglichte.
1139 erste erhaltene Nennung mit Jahres-angabe: Beringer von Gamburg. 1157 älteste erhaltene Erwähnung der Burg: Beringer wird mit der Burg Gamburg belehnt; etwa um diese Zeit entstanden auch schon der Bergfried, Teile der Burg und das 5 km entfernte Kloster Bronnbach. Es ist wahrscheinlich, daß die Wandmalereien im Palas der Burg Szenen aus dem Kreuzzug (1189) von Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, darstellen. 1219 erste Erwähnung eines Schultheiß (Bürgermeister). 1248 erste bekannte Erwähnung der Dorfmühle. Anschließend kam die Burg in unterschiedliche Hände, unter anderem an: 1347 Heinrich von Salza 1359 die Herren von Stettenberg 1429 Hans von Witstat 14. Jahrhundert Ausbau der Mauern rings um Gamburg 1546 die Burg geht an Eberhardt Rüdt von Collenberg 1606 Freiherren von Dalberg 1722 Grafen von Ingelheim, genannt Echter von Mespelbrunn 1936 Graf von Westerholt 1980 Familie von Mallinckrodt
1730 erste steinerne Brücke 1845 - 1930 wanderten über 300 Gamburger nach Amerika aus 1868 die Eisenbahn wird fertig 1915 Abriß des letzten Ortstores 1975 Eingemeindung nach Werbach
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Unterhalb der Burg steht das "Untere Schloß" aus dem 16. Jahrhundert, das im Zusammenhang mit der Teilung des Amtes (Oberes Schloß / Burg - Unteres Schloß) erbaut wurde. Heute wie die Burg Privatbesitz. Erbaut 1522 von Johann Kuchenmeister, ging das Untere Schloß später an die Herren von Kronenberg und an die von Sickingen. Dazu gehören das barocke Haupthaus, Scheunen und Nebengebäude, die teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. 1877 kaufte der Mediziner Professor Carl Gerhardt das Schloß. Noch heute ist es im Besitz seiner Nachfahren.
Die Auswanderer Im 18. Jahrhundert verließen etliche Handwerker, Bauern und Tagelöhner als Auswanderer Gamburg und gingen nach Ungarn und Österreich. Steigende Auswandererzahlen gab es ab 1845, vor allem Richtung Nordamerika, nach 1845 aber auch nach Australien.
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- Ortsplan - Die Burg
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